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Samstag, 3. Dezember 2016

Stayaway Falls: Vernascht und Verzaubert

Es wird weihnachtlich. Kommt mit ins romantische Stayaway Falls: Vernascht und Verzaubert oder wie ein sexy Grinch auf ein betörendes Schaf trifft ...





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Klappentext:

Stayaway Falls – Vernascht und verzaubert

Willa Bramble hätte es besser wissen müssen, als sich bei dem Wetter zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit einer Ladung selbst gemachter Muffins, Cupcakes und Pralinen aufzumachen. Mitten im Nirgendwo bleibt ihr Wagen im Schneesturm stecken. Ihr Retter in der Not ist kein Ritter auf einem weißen Ross, sondern ein Grinch mit einem schwarzen SUV.

Kade McLean mag keine grauen Mäuschen, doch genauso eins steht gestrandet am Straßenrand. Kurzerhand verschleppt er Willa zur Weihnachtsfeier seines Rugbyclubs nach Stayaway Falls. Er stellt fest, dass er mehr von ihr naschen möchte, als nur ihre Leckereien.


Zwei Welten prallen aufeinander, und der Schneesturm zwingt die beiden, mehr Zeit miteinander zu verbringen, als es ihnen zunächst lieb ist. Doch nach einer wilden Nacht voller Zauber und Zucker scheint alles möglich zu sein …


Leseprobe:

Ich will nicht!
Du musst!
Aber das glänzt gruselig!
Sei keine Pussy!
Mit spitzen Fingern holte Kade McLean das Etwas aus der Papiertüte und zog es lang, länger und noch sehr viel länger, bis es seine ganze grausame Entsetzlichkeit entfaltete. Er starrte auf die giftgrüne Strumpfhose in seinen Händen, die zudem an den Knöcheln mit Ringen aus weißen Puschelfedern bestückt war. Oder war das eine Leggings? Oh Gott!
Ihr wollt mich wohl verarschen!

Leider wollten seine Rugbykumpels das jedoch nicht, sodass Kade mitten in dem ausbruchsicheren Kerker der Arschgeigen feststeckte. Schließlich war eine Wette eine Wette, verloren war verloren und Spielschulden waren Ehrenschulden. Während er sein Spiegelbild betrachtete, musste Kade zugeben, dass er ziemlich grinchig dreinschaute, wobei der Bartschatten sowie die schwarzen Haare diesen Eindruck verstärkten. Ein blonder Sonnyboy war das Gegenteil von seinem Konterfei. Aber wer würde nicht genervt nach den letzten Stunden sein? Das war heute einfach nicht sein Tag, genau genommen war es der beschissenste Tag ever. Eigentlich wäre es legitim, nicht nur Finsternis zu verströmen, sondern irgendwas kaputt zu machen. Er könnte sich an dem Weihnachtsbaum auslassen und die Kugeln zertrampeln, die Nadeln einzeln abreißen oder am besten das ganze Ding verbrennen, nachdem er es mit der Axt zerkleinert hatte.

Vor seinem inneren Auge ließ er die letzten Stunden Revue passieren. DaVinci, sein Schäferhundmix, hatte die schlimmste Magenverstimmung, die man sich vorstellen konnte. Natürlich hatte er sie ausgiebig auf dem ehemaligen einzigen Teppich bekommen, der in seinem Haus herumlag. Nie hätte Kade geglaubt, dass solche Sachen in den Tiefen des Hundes lauern könnten. Der Generator fand, dass es an der Zeit gewesen war, herumzuzicken, sodass er einen Schwall kaltes Wasser abbekommen hatte, als er unter der Dusche stand. Er fror noch immer, wenn er nur daran dachte. Ophelia, eine Mieterin seiner fünf Lodges, hatte sich mit ihrem Mann so heftig gestritten, dass sie diesem eine Platzwunde an der Stirn mit einem Kerzenständer verpasst und dabei die Kerze in der Hand gehalten hatte, als wollte sie ihn damit wie einen Vampir pfählen. Ihr war es egal gewesen, dass die filigrane Silberarbeit, die einen Engel darstellte, eigentlich eine besinnliche Stimmung verbreiten sollte und die Kerze ein Symbol des Friedens war. Im ersten Moment hätte Kade am liebsten beide hochkant rausgeworfen, doch das wäre bei der Wetterlage nicht mit seinem Gewissen vereinbar gewesen. Zum Glück konnte Kade die Platzwunde versorgen und Ophelia in der letzten freien Lodge einquartieren. Wenigstens hatte er DaVinci bei der Schlägerin unterbringen können, die im Grunde genommen ganz süß und normalerweise eine friedliche Tierärztin war, die heute Morgen herausgefunden hatte, dass ihr Ehemann nicht halb so brav war, wie er aussah. Er hatte seit über einem Jahr eine Geliebte, die vom Alter her ihre Tochter sein könnte und zudem auch noch schwanger von Ophelias Arschlochehemann war. Von daher konnte Kade verstehen, weshalb Ophelia so ausgetickt war. Wenigstens konnte DaVinci sich ausruhen und Kade brauchte ihn nicht mit auf die Party zu schleppen. Und dann die Toilette in Lodge Nummer zwei! Was für ein Idiot warf einen beschissenen Slip, und das im wahrsten Sinne des Wortes, ins Klo? Der Reiz, Barry als Klobürste zu missbrauchen, war auch in dieser Sekunde übermächtig, denn das wäre die gerechte Strafe für ihn. Dabei hatte Kade einen schönen, ruhigen Tag verbringen wollen, der seinen lang ersehnten und verdienten Urlaub einläuten sollte.
Nun plagten ihn andere prekäre Sorgen!

Angewidert betrachtete er das peinliche Kleidungsstück. Es nutzte nichts! Er musste sich der Ungeheuerlichkeit stellen. Kade zwängte seine Füße in das enge, aber zum Glück blickdichte Teil, das zunächst drei Nummern zu klein erschien, doch wie ein Wunder schaffte er es, das Ungetüm nach oben zu zerren. Diesmal riskierte er keinen Blick auf sich, denn ihm schwante Verstörendes. Anschließend zog er sich das Oberteil über, oder vielmehr quetschte er sich in das grüne Longsleeve, und das war definitiv mit Absicht zu klein gekauft worden. Diese hinterhältige Bande! Der Saum reichte gerade bis zum Bund der Möchtegernhose. Sogar hier wippten Federn, die ihn alles andere als fröhlich stimmten. Eine zu große Zipfelmütze, selbstredend auch in dem garstigen Grün, die mit einem weißen Fleecerand bestückt war, machte das Outfit komplett. Sie rutschte ihm bis über die Augenbrauen, sodass seine Nase sicherlich wie ein Zinken wirkte. Obwohl er es nicht wollte, er sich plötzlich wie ein Feigling fühlte, musste er sich der Wahrheit stellen. Kade schluckte hart und noch härter, sobald er sein Spiegelbild anstarrte.

Man konnte alles von ihm erkennen und er meinte wirklich alles. Er sah aus wie eine triebgesteuerte, perverse Version des Grinchs. Das würden sie ihm büßen! Beim nächsten Training des ortsansässigen Rugbyclubs The Rugadoodles würde er sie in Grund und Boden tacklen. Vielleicht musste Stayaway Falls dann für ein paar Tage ohne einige seiner männlichen Bürger auskommen. Frauen gab es in ihrem Club nicht. Kade konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, ein süßes Wesen auf diese brutale Weise zu Fall zu bringen. Aber diese Fieslinge würde er zuerst anspitzen und sie anschließend in die Erde stampfen, bis nur noch ihre warzigen Füße herauslugten.

Apropos süßes Wesen! Seine letzte Liaison hatte sich bei der Trennung nicht gerade als zart besaitet entpuppt. Margaret war genauso biestig, wie sie schön war. Das lag bestimmt an ihrem ständigen Hungern. Kade verstand das Theater nicht, weil sie nur im Bett harmoniert hatten und sich zum Schluss über jede Kleinigkeit gestritten. Sich von Margaret zu trennen, war wie eine Erlösung gewesen. Leider war Stayaway Falls mit seinen dreihundertundzwölf Einwohnern zu klein, um ihr dauerhaft aus dem Weg zu gehen. Er musste heute Abend auf seinen Arsch und Rücken aufpassen, denn das ein oder andere Messer würde ihn treffen, wobei Margaret bestimmt nicht davor zurückschreckte, anschließend an den Griffen zu drehen, um ihm den Rest zu geben. Währenddessen würde sie wie die garstige Hexe aus dem Westen kichern. Der Abschied von Margaret war wie eine fiese Variante eines Silvesterfeuerwerks gewesen.
Seufzend riss er sich aus den unfestlichen Schreckensvorstellungen. Kade streifte sich die Stiefeletten über, die ihm, dem Himmel sei Dank, passten. Warum hatte er auch wetten müssen, dass er Galina, die Eigentümerin des Diners Stay-Yummy, unter den Tisch saufen konnte und dabei ihr Geheimrezept für das Curry erhalten würde? Da hatte er den Mund mehr als nur zu voll genommen. Ihm wurde noch immer schlecht, wenn er nur daran dachte. Wodka würde er nie wieder trinken, egal, womit er gemixt war.
Hör sofort auf, dir das vorzustellen, sonst ist deine Visage gleich genauso grün wie der Rest von dir.

Er grinste sein Spiegelbild an, obwohl er zugeben musste, dass dies seine düstere Fassade auf eine makabre Weise unterstrich. Kinder würden schreiend vor ihm weglaufen, und in seiner jetzigen Stimmung hätte er nichts dagegen, ein paar kreischende Bälger in die Flucht zu schlagen. Dennoch freute Kade sich auf die Weihnachtsfeier der Rugadoodles. Jedoch würde er sich den Bauch ausschließlich mit Essen vollschlagen und Saftcocktails trinken. So weit war es schon mit ihm gekommen. Er wurde alt! 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Versteigert

Versteigert ist bei Amazon bereits erhältlich. Die anderen Shops folgen und das Taschenbuch ist ab Ende Oktober erhältlich. Viel Spaß beim Lesen.


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Leseprobe:

Carlos gab ihm die Armbänder, die automatisch die Zeit erfassten, sobald sie über die Start- und Ziellinie liefen.
„Reich mir deine Hand“, sagte Hunter zu ihr. In naher Zukunft würde es kein Armband, sondern lederne Manschetten sein, die er um ihre zarten Handgelenke befestigte.
Zu seiner Verwunderung tat sie es ohne Widerspruch. Er fasste ihr Gelenk und fühlte nach ihrem Puls, der genauso raste, wie er es sich vorgestellt hatte. Die süße Zicke war auf keinen Fall immun gegen ihn, allerdings zeigte sie sich resistenter, als er es sich ausgemalt hatte. Vier Wochen umgarnen, flirten, reizen, zur Weißglut treiben und er war keinen Schritt weiter. Sie hielt ihn auf Abstand oder glaubte es zumindest. In Wahrheit war er durch einen geheimen Tunnel längst in ihre Festung eingedrungen und machte es sich dort gemütlich.

„Ein bisschen nervös?“ Er befestigte das Armband und überprüfte automatisch, ob es nicht zu stramm saß. Sie konnte nicht wissen, was das bedeutete. Oder?
„Wärst du so nett?“ Er hielt ihr seinen Arm hin, und ihre Finger zitterten ein wenig, als sie den Verschluss zumachte, ehe sie ihre Hände so schnell zurückzog, als hätte sie sich verbrannt. Und dann sah sie ihm direkt in die Augen und er spürte auf einmal etwas anderes als reine Jagdlust und den Rausch an Der Widerspenstigen Zähmung. Was immer er da auch fühlte, ihr erging es ähnlich, das sah er ihr deutlich an, und es ängstigte sie bis ins Mark.

„Wenn du so weit bist, können wir loslegen.“ Seine Stimme riss Gillian aus der Starre. Sie nahm einen tiefen Atemzug und straffte die Schultern. Als ob ihr das gegen ihn helfen könnte! Dazu waren ihren Schultern nicht annähernd breit genug. „Auf drei, Moppelhoppel.“

Gillian zuckte zwar zusammen, doch sie ließ sich bedauerlicherweise zu keiner Entgegnung hinreißen.
Sie stellten sich nebeneinander an die Startlinie und trabten los, nachdem er gezählt hatte. Er ließ sie das Tempo bestimmen, und sie joggte schneller, als er es gedacht hatte. Ob sie ihn beeindrucken wollte? Oder war sie so wütend auf ihn, dass der Zorn ihr zusätzliche Kräfte verlieh?

Der Trail verlief durch die Leigh Woods und stumm folgten sie dem Pfad für einen Kilometer. Er war gerade breit genug, um Seite an Seite zu laufen. Hunter beschleunigte etwas, rannte vor ihr und drehte sich um. Er verlangsamte und grinste sie an, ehe er auf ihre wippenden Brüste starrte. „Dein Sport-BH hält anscheinend nicht das ein, was die Werbung versprochen hat.“

Pech für sie, dass Blicke einen nicht spontan zur Explosion bringen konnten. Sie versuchte es auf jeden Fall. Sie machte wieder dieses wütende Kuhgeräusch und murmelte irgendwas von Arschgeige, falls er es richtig verstanden hatte.

„Mir scheint, du hast einen kleinen Arschfetisch. Ich kann nicht behaupten, dass mir das missfällt. Ich gebe gerne zu, dass es mir da ähnlich geht, vor allem wenn eine Frau so einen Luftpolsterpopo wie du besitzt.“

Wenn sie nicht so nach Luft japsen würde, hätte sie bestimmt noch etwas Arschiges geantwortet. Er rannte neben ihr weiter, und das erste Hindernis kam in Form von vier Baumstämmen in Sicht, die in einigem Abstand hintereinanderlagen. Man konnte sie nacheinander überspringen, und das war genau das, was sie auch tat, und dafür war der BH wirklich nicht konstruiert worden. Hunter ließ sie die nächsten Minuten in Ruhe, bis sie auf eine steile Anhöhe trafen, die am Fuß auf der anderen Seite noch einen Graben hatte. Er kannte jedes Detail dieses Trails und war ihn in den letzten Wochen mehrere Male gelaufen.

Gillian japste wie ein altersschwacher Kleinbus, als sie oben ankam, doch sie hatte das Tempo kaum verlangsamt. Auf dem Weg nach unten packte er sie am Ellbogen, da sie ins Schlittern geriet und er spürte, dass sie ihn am liebsten abgeschüttelt hätte. Das würde sie allerdings nur schaffen, sofern er es zuließ. Sie sprang elegant über den Graben und rannte weiter.

„Ich hätte nicht gedacht, dass du auf deinen voluminösen Stummelbeinchen so schnell laufen kannst.“
Sie stockte in der Bewegung. „Besser Stummelbeinchen als ein Stummelschwänzchen.“
Woah!

Das ging eindeutig unter die Gürtellinie und er summierte es zu dem Rest ihrer Vergehen.

„Ich könnte dich auf der Stelle vom Gegenteil überzeugen.“

Freitag, 10. Juni 2016

Interview, Midlist Erotic Skoutz Awards

Charlotte Taylor hat meinem Roman, Wild Card Society: The Hunt bei Skoutz auf die Erotik Midlist gepackt. Wenn ihr dem Link folgt, findet ihr ein Interview mit mir, bei dem ich euch auch etwas über meine Sklaven in Bunny-Kostümen verrate ...

Vielen Dank, auch an dieser Stelle für die Nominierung und  an meine Leser/innen, die meinen Roman vorgeschlagen haben. 

Interview click mich