• Dark Tango
  • Die Tränen der Lilien
  • Touch of Trust
  • Drachenschwingen
  • Bittersüßer Schmerz

Freitag, 10. Juni 2016

Interview, Midlist Erotic Skoutz Awards

Charlotte Taylor hat meinem Roman, Wild Card Society: The Hunt bei Skoutz auf die Erotik Midlist gepackt. Wenn ihr dem Link folgt, findet ihr ein Interview mit mir, bei dem ich euch auch etwas über meine Sklaven in Bunny-Kostümen verrate ...

Vielen Dank, auch an dieser Stelle für die Nominierung und  an meine Leser/innen, die meinen Roman vorgeschlagen haben. 

Interview click mich

Montag, 23. Mai 2016

Blood Dragon 03, Drachendämmern

Meine lieben Leser/innen,

soeben ist Blood Dragon 03, Drachendämmern veröffentlicht worden. Bei Amazon ist der Roman schon zu haben, die anderen Shops folgen.





Leseprobe:

Vlad wollte gerade aufatmen, denn ihre Jacke hielt und der Boden war nur noch zehn Meter entfernt, zudem war die Lichtung groß genug, sodass er landen konnte. Und dann schlugen mehrere Kugeln in seinen Körper ein, durchdrangen den Schutzpanzer seiner Drachenform, und der gleißende Schmerz erwischte ihn unvorbereitet und in einer Heftigkeit, dass sein Brüllen von den Bergwänden widerhallte. Dennoch ließ er die Frau mit den herrlichen roten Haaren nicht los.

 Er drehte sich, sodass er mit dem Rücken aufprallen würde und sie nicht unter seinem Körper zerquetschte. War das wirklich sein Ende? Abgeknallt von irgendeinem feigen Arschloch aus dem Hinterhalt? Ein Teil von ihm wünschte sich, dass sein Leiden schlussendlich vorbei wäre. Trotzdem war es die Ironie schlechthin, dass er ausgerechnet bei dem Versuch, ein Leben zu retten, endlich seine gerechte Strafe erhielt. Auch in dieser Nacht hatte er gemordet, zwar aus den richtigen Gründen, doch die Schatten zerrten unaufhörlich an ihm, nagten sich durch sein Fleisch, um ihn zurück in den Wahnsinn zu reißen. Vielleicht war es Zeit loszulassen. 

Aber dann wäre auch das Schicksal der Unbekannten besiegelt. Der Aufprall war hart und donnerte durch seinen Leib wie einer dieser Hochgeschwindigkeitszüge, die er letztens in Frankreich entdeckt hatte. Er hatte eine Menge verpasst, als er in der Höhle vor sich hin vegetierte, in die ihn seine Brüder Ragnar und Mircea wegen seines Irrsinns vor all den Jahrhunderten eingesperrt hatten. Doch all das verblasste unter der Agonie, die ihn überall zugleich packte, während die glühenden Kugeln sich durch sein Fleisch fraßen und es auflösten. Mit letzter Kraft verwandelte er sich zurück, damit er die Frau in seinen menschlichen Armen halten konnte. Die magischen Energien flirrten durch ihn hindurch, und er presste das arme Wesen an sich, als könnte sie das vor dem Tod bewahren. Er strich ihr die Haare zur Seite, um ihr Gesicht zu sehen. Hohe Wangenknochen, und sie war so leicht, beinahe ausgezehrt, als hätte sie viel Leid durchlitten.


Sie schlug die Augen auf und starrte ihn an. „Du!“, wisperte sie. Alles in ihm verzehrte sich danach, sie zu küssen, trotz der schrecklichen Agonie, als wollte etwas in ihm sich mit ihr verbinden. Und dann verschlang ihn das Nichts, in dem es kein Licht mehr gab.

Freitag, 20. Mai 2016

Meine lieben Leser/innen,

vor fünf Jahren ist im Plaisir d’Amour Verlag mein Debütroman „Verführung und Bestrafung“ erschienen. Zu der Zeit konnte ich nicht wissen, dass meine Leser die Sullivans dermaßen ihn ihre Herzen schließen würden.

Um das Jubiläum zu feiern, ist soeben ein ganz besonderer Roman bei Amazon Online gegangen. Die anderen Shops folgen und auch das Taschenbuch wird bald erhältlich sein.


Mit diesem Band habe ich den Wunsch vieler Leserinnen erfüllt, die gerne wissen möchten, wie es mit John und Viola weitergeht.



Klappentext:

Viola hat den perfekten Mann, den perfekten Maestro in John Sullivan gefunden. Das glaubt sie zumindest, bis ihr Leben aus den Fugen gerät. Nach der Geburt ihrer Tochter Violett ist nichts mehr wie vorher. John ist fast nie zu Hause, und sie befürchtet, dass er eine Affäre hat.

John erfährt auf eine äußerst schmerzhafte Weise, wie sehr sich Viola von ihm distanziert hat, und er zweifelt an ihren devoten Neigungen. Obendrein taucht ihre Jugendliebe Clark auf und erweist sich in vielerlei Hinsicht als gefährlich.

Doch John wäre nicht der oberste Maestro des Federzirkels, wenn er nicht zu allen Mitteln greifen würde, um seine geliebte Frau und Schiava zurückzubekommen. Dabei geht er an ihre gemeinsamen Grenzen und darüber hinaus. Denn Viola zeigt sich unerwartet resistent …


Leseprobe:

„Rot! Rot! Rot!“, wisperte Viola zwar, doch es war, als hätte sie das Wort aller Wörter aus voller Lautstärke gebrüllt. Der Effekt war derselbe, so leise ihre Stimme auch gewesen war.
John, ihr Maestro, ihr Liebhaber, ihr Mann im realen Leben und der ihrer Träume, sowie der Vater ihrer gemeinsamen Tochter Violett, hielt in der Bewegung inne. Seine Finger erstarrten an der Schleife des Trägers ihres schwarzen Negligés. Seine grauen Augen, die Viola mit einer Stärke liebte, dass es schmerzte, suchten ihren Blick. Schock stand in ihnen, während er hart schluckte, etwas, das er sehr selten machte.

Die Augen eines dominanten Mannes, der so viel von ihr zu sehen vermochte, dass es sie noch immer ängstigte, nicht nur weil John ein Teil ihres Herzens war, sondern auch, weil sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen konnte. Sein Blick blieb nie an der Oberfläche, sondern drang bis in ihre Seele hinein. Vor ihm konnte sie kein Detail verbergen. Eigentlich! Doch diese panische Reaktion von ihr hatte er ebenso wenig vorausgesehen wie sie, denn schließlich war nichts mehr, wie es einst gewesen war.

„Viola.“ Seine starken Finger legten sich um ihren Nacken, und die Wärme seiner Hand sickerte in ihre eiskalte Haut, eine Kälte, die so tief reichte, dass ihr davon übel wurde.
„Fass mich nicht an. Bitte, John.“

Er zögerte für den Bruchteil einer Sekunde, ehe er die Hand zurückzog. Es war, als würde er sie verlassen, dabei war sie es, die ihn vehement von sich stieß, weil sie die Nähe zu ihm nicht ertragen konnte, ein Frevel, für den sie sich in Grund und Boden schämte. Sie schaffte es nicht, John weiter ins Gesicht zu sehen, wollte sich der Unverständnis in seiner Mimik nicht stellen und sah feige zu Boden. Vor der Geburt von Violett hätte er sie jetzt gezwungen, mit ihm zu reden und sie nicht vom Haken gelassen, bis sie ihr Innerstes offenbarte, sodass sie einvernehmlich eine Lösung finden konnten. Doch diese Zeit war einem anderen Leben vorbehalten, ein Leben, das ihnen gemeinsam gehört hatte. Sie waren unglaublich glücklich gewesen.

Jetzt gehörte ihr gar nichts mehr, auch John nicht. Ihr Maestro behandelte sie wie ein zerbrechliches Ei, an den Tagen, an denen er zu Hause war, noch schlimmer als während ihrer Schwangerschaft. Und natürlich sah sie nicht mehr wie vor der Schwangerschaft aus, und auch damals war sie voller Vorbehalte sich selbst gegenüber gewesen. Sie bestand nur noch aus Unsicherheiten, Zweifeln und Trauer, und John wusste offensichtlich nicht, wie er damit umgehen sollte.



Ich hoffe, der Roman gefällt euch, und das ist der 9. Band der Federzirkelreihe. Weitere sind in Planung und Blood Dragon 3, Drachendämmern ist auch in wenigen Tagen erhältlich.

Linda Mignani