Dienstag, 4. September 2012

BLC und Neuigkeiten

Seufzel, leider ist sie schon wieder vorbei, die BLC. Es war sehr informativ, unterhaltsam und kaum ist man zu Hause, wächst die Freude aufs nächste Jahr. Die Hinfahrt war abenteuerlich. Die direkte Zufahrt zu Oppenheim war gesperrt. Und warum sollte man Umleitungsschilder aufstellen? Oder überhaupt ein Schild? Es macht den Einheimischen viel mehr Spaß, zu beobachten, wie die Fremden durch unbekannte Gefilde umherirren und Stunden später zufällig den Zielort finden.

Räusper. Das Hotel fand es witzig, eine Erotikautorin in der Dusche einzusperren. Die Duschkabinentür ging nicht mehr auf …

Die Vorträge waren sehr gut und es entbrandete eine heiße Diskussion über die zukünftigen Cover auf Erotikromanen. Bevorzugen die Leser Cover, wie bei Shades of Grey, oder möchten sie weiterhin die stilvollen sinnlichen Cover wie bei Plaisir d‘ Amour? Interessant, wie die Meinungen auseinandergehen.

Auch der Vortrag von Lars Kossack hinsichtlich der Rekrutierung von neuen Manuskripten war sehr gut, was alles passiert, ehe das Manuskript seinen Weg findet.
Leider hatte ich keine Gelegenheit mit Jazz Winter zukünftige Projekte zu besprechen, grinsel. Ich hatte sie festgebunden, aber leider sofort wieder losgebunden und sie ist entflohen. Dabei wollte ich ihr unsere neue Heftromanreihe schmackhaft machen.

Cora und Julia sind schon vergeben, daher dachte ich zuerst an Jazzlin oder Linjazz, Daraus entstand dann Ninjaz. Die ersten drei Ausgaben habe ich schon geplant:

50 Maids to Lay
50 Maids are Gay
50 Maids Astray

Für die Anhänger der Federzirkelreihe: Habt Geduld. Miles und Sally müssen erst noch ein wenig zu ihrem Recht kommen. Der nächste Roman der Reihe ist beendet und er handelt von Master ?

Kleine Appetithäppchen:

Er hat es mit einer echten Herausforderung zu tun und sie verdammt oft mit einem heißen Po. Lach.

Lernt Master ? kennen:

Bei den Heiligen!
Sie starrte auf die unglaubliche breite Brust ihres Gegenübers, dessen Oberkörper in einem engen dunkelblauen T-Shirt steckte und einen Kontrast zu den dunkelbraunen Haaren bot, die er kurz geschnitten trug.
„Wir hören voneinander, Maestros.“
Mit äußerster Willensanstrengung unterdrückte sie den Impuls, sich an Johns Bein zu klammern, ihn um Gnade anzuflehen. Die Sullivans ließen sie allein mit dem Kerl und der Truhe. Sie setzte einen Schritt zurück, als er die Hand hob, um sie zu berühren. Der Ausdruck in seinen Augen verwandelte sich in eine stählerne Härte.
„Das ist verboten, Sub.“ Betont langsam streichelte er ihre Wange, die Fingerspitzen rau und kraftvoll. „Tust du das noch einmal, bestrafe ich dich. Ich erwarte deine Zugänglichkeit, dein Entgegenkommen, deine bereitwillige Unterwerfung.“
Sie hegte keinen Zweifel, dass er nicht den Hauch eines Skrupels besaß, die Vereinbarung durchzuziehen. Im Gegensatz zu der Entschlossenheit in seiner Mimik, war die Berührung unendlich sanft, beruhigend.
„Du willigst freiwillig ein, ein vierwöchiges Subtraining von mir zu erhalten?“ …

Lernt Rasul kennen:

„Ein höchst empfindsamer Körper. Wie geschaffen für mich, Sklavin.“
Bei den verlorenen, vergessenen Heiligen! Fia schrie empört auf und kniff ihm in die Seite, derweil sie nach Luft schnappte, zu intensiv fühlte sie es noch immer. Er zuckte nicht einmal zusammen.
„Dich zu erziehen wird mir eine besondere Freude sein, Sklavin“, wisperte er an ihrem Ohr. „Dich zu nehmen, während ich dich zähme, wird dir ebenso gefallen wie mir. Ich freue mich bereits jetzt auf deine Schreie, nicht alle haben ihren Ursprung im Schmerz.“ Unvermittelt löste er sich von ihr und zog sie auf die Füße. „Tabith, hast du ein Halsband dabei?“
Was für ein arroganter Arsch!
Und doch ahnte sie, dass er mit Leichtigkeit seine Versprechungen in die Tat umsetzen würde. Rasuls Arroganz war verdient …

Lernt Master Alec kennen:

„Sub Carolina, darf ich dir deinen Trainer Master Alec vorstellen?“ Master David unternahm keinen Versuch, das Amüsement aus seinem Tonfall zu verbannen.
Sie fühlte sich gleich einer Violine, der man die Saiten spannte, und die davor stand zu zerreißen.
„Du denkst, weil du mich abscheulich findest, du eine tiefe Angst vor mir verspürst, vermag ich dir keine Lust zu entlocken.“
Sie starrte auf ihre nackten Füße. Die Flip-Flops hatte sie ebenso verloren, wie ihren Trotz und anscheinend auch ihren Verstand.
„Sieh mich an!“
Was für eine Stimme! Dunkel und nachhaltig, der sie sich nicht zu entziehen vermochte. Es erschien ihr wie eine Ewigkeit, bis sie die Stärke fand, ihm Folge zu leisten. Millimeterweise betrachtete sie sein schwarzes T-Shirt, dessen drei Knöpfe offen standen. Sein Hals folgte, dann die schmalen Lippen, die im Moment spöttisch nach oben gezogen waren. Sie hastete seine Nase hoch und traf seinen Blick, realisierte mit fast schmerzender Gewissheit, dass sie einen fatalen Fehler begangen hatte. Nie im Leben war sie Master Alec gewachsen. Er würde genau das von ihr bekommen, was er wollte, und umso mehr sie sich dagegen sperrte, desto größer war der Genuss für ihn.
Carolina hatte nicht den Hauch einer Ahnung, was in seinem Kopf vorging. Seine Mimik gab nicht preis, was er dachte. Er hatte verdammt lange Wimpern. Sie stand so dicht vor ihm, dass ihr Nacken von der starren Haltung schmerzte. Vielleicht sollte sie die harten Splitter in seinen Augen zählen? Wahrscheinlich besaß er nicht einmal einen Keller, in dem er zum Lachen ging. Mr. Stahlnagel lachte nicht. Sich mit ihm Shrek anzusehen würde ihm kein Amüsement entlocken …

Meine lieben Leser/innen, für Nachschub ist gesorgt. Außerdem haben meine Kolleginnen sinnliche Romane vorbereitet. Das Cover von Sklavinnen Schiff ist ein Traum. Ich bin mir sicher, der Inhalt ist genauso prickelnd. Ich freue mich auf den Roman von Lily Monroe.



Diane Oliver hat sich etwas Schönes einfallen lassen.


Auch die neuen Romane; Kat Marcuses „Eloises Hingabe“ und Jazz Winters „Undercover Lover“ versprechen ein Lesevergnügen. Es gibt also keinen Grund zu verzweifeln. :o)

Sinnliche Grüße
Linda Mignani

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