Samstag, 14. Februar 2015

Toleranz

Shades of Grey scheint in manchen Menschen das Schlimmste an Intoleranz hervorzurufen und damit meine ich nicht die Millionen von Leserinnen, die diese Bücher lieben, jetzt ins Kino gehen und sich seit Monaten auf den Film gefreut haben. Nein, ich meine die, die beleidigend werden, weil sie selbst die Buchreihe nicht mögen, den BDSM-Anteil darin als lächerlich und dämlich abstempeln. Für manche ist eben eine Augenbinde schon genug an BDSM und das muss doch jeder für sich selbst entscheiden.

E. L. James hat etwas Unglaubliches geschafft. Sie hat eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die unzählige Frauen begeistert hat und immer noch begeistert. Sie hat die ganze Buchbranche revolutioniert. Auf Autorinnen von Erotikromanen wurde/wird immer heruntergeblickt, besonders von Kollegen, egal ob männlich oder weiblich, die erotische Literatur als Schund abtun/abgetan haben.

Es ehrt mich natürlich, wenn meine Bücher als lesenswerte BDSM-Literatur gelobt werden. Das freut mich und macht mich stolz. Aber ich möchte nicht, dass meine Bücher dazu benutzt werden, um diese Buchreihe, die viele Menschen auf der ganzen Welt berührt hat, schlecht zu machen.

E. L. James hat durch ihren Erfolg ein Märchen wahr werden lassen und wenn man sich auf ihrer FB Seite umschaut ist sie eine unglaublich sympathische Frau, die etwas Wunderbares erschaffen hat. Das lässt keinen Raum für Beleidigungen und Voreingenommenheit.


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