Mittwoch, 24. Juni 2015

Bittersüße Hingabe

Meine lieben Leser/innen,

Bittersüße Hingabe ist soeben von Amazon freigeschaltet worden. Die anderen Shops folgen, da sie immer etwas langsamer reagieren als Amazon.

Ich habe den Roman auf vielfachen Wunsch von euch geschrieben, weil ihr die Geschichte von Roger und Kate haben wolltet. 


Viel Spaß beim Lesen der nostalgischen Anfänge des Federzirkels.





Leseprobe:

Roger hob die Augenbrauen, weil sie sich nicht von der Stelle rührte. Es dauerte ein paar Sekunden, ehe ihre Muskeln ihr gehorchten. Sie setzte sich in Bewegung, wobei ihr jeder Schritt unsicher erschien, nicht sexy, so wie sie es eigentlich wollte. Laufen gestaltete sich auf einmal schwierig. Verunsichert erreichte sie den Teppich und stellte sich in die Mitte, wobei sie sich ihm zuwandte.

„Zieh dich aus, Kate.“
„Aber …“

„Hier ist kein Platz für ein Aber“, sagte er sanft. Allerdings schwang ein Takt in der Melodie seiner Stimme, der ihr wie ein unterdrückter Bass erschien. Wenn sie nicht gehorchte, lauerten Konsequenzen auf sie. Die Gewissheit entfachte einen Sturm in ihrem Inneren, als nährte seine Dominanz ein Feuer in ihr, das nur darauf wartete, aufzulodern. Dieses verdammte Höschen klebte ihr nass auf den blanken Schamlippen. Sie war froh, dass sie sich immer rasierte, auch wenn sie nicht mit Sex rechnete. Ihre Nippel waren so geschwollen, als bettelten sie darum, dass er an ihnen saugte, bis es wehtat.

„Am besten fängst du mit den Schuhen an.“
Sehr hilfreich! Ehe sie sich kontrollieren konnte, warf sie ihm einen Blick zu, der ihm ein Stirnrunzeln entlockte.
Körpersprache, Kate!

Sie streifte sich die Slipper von den Füßen und fühlte seine Aufmerksamkeit auf ihrem Leib, obwohl er einige Meter von ihr entfernt stand. Es wäre ihr lieber gewesen, wenn er ihr die Klamotten vom Körper gerissen, sie danach einfach über seine Knie gelegt, ihr den Po versohlt und sie gefickt hätte. Das Ganze wäre in maximal fünfzehn Minuten vorbei gewesen. Doch er schien es nicht eilig zu haben und sie ahnte, dass ihr eine lange Nacht bevorstand, die sie bestimmt für einen nicht vorhersehbaren Zeitraum begleiten würde, vielleicht für immer.

Ihre Strümpfe folgten und sie wünschte sich, dass sie anstelle der Jeans und des T-Shirts mit dem schwarzen Schaf einen Rock und halterlose Strümpfe anhätte. In Filmen waren die Frauen stets perfekt gekleidet. Aber diese schliefen ja auch mit einem BH.

Fang jetzt bloß nicht an zu kichern.


Sie zog sich das Oberteil über den Kopf und war sich ihrer Zierlichkeit so bewusst wie noch nie. Was, wenn er ihre Brüste als zu klein empfand? Ihre Figur ihm zu wenig anbot? Sie sah zu ihm herüber, doch sie konnte seine Miene nicht deuten. Wenigstens ihre Unterwäsche war sexy, wenn da nicht ihr verräterischer Slip wäre. Rosafarbene Spitze, passend zu ihrer leicht gebräunten Haut, die sie ihrer aus Indien stammenden Urgroßmutter mütterlicherseits verdankte. Sie brachte es nicht über sich, den BH abzulegen, sondern griff nach dem Hosenknopf, öffnete sowohl ihn als auch den Reißverschluss, streifte sich den Stoff über die Hüften und schaffte es ohne Zwischenfall, sie auszuziehen. Sie würde gleich das Höschen unter der Jeans verstecken und war froh, dass er nicht direkt vor ihr stand, denn dann würde er auf der Stelle sehen, wie lüstern sie den ganzen Tag über gewesen war.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen